Ursprünglich auf Französisch verfasst. Von KI übersetzt — der Sinn wurde bewahrt, nicht der Stil.
Kurzdefinition
Notiz, die für ein Buch oder eine Quelle die daraus gewonnenen Notizen auflistet und den Platz jeder einzelnen in der Argumentation des Werks angibt.
Ausführliche Definition
Der Begriff gehört zur Familie der Maps of Content (MOC) in Notizsystemen: Seiten, die eher Orientierung geben, als etwas zu behaupten.
In den Artikeln dieses Blogs ist eine Lesekarte an eine bestimmte Quelle gebunden – ein Buch, einen Bericht. Sie fasst das Werk nicht zusammen: Sie verweist auf die atomaren Notizen und Glossar-Einträge, die es gespeist hat, jeweils mit ihrer Beziehung zur Aussage des Buchs. Sie ist ein Navigationsknoten, und in einem berechneten Graphen ein sehr stark verbundener Knoten.
Gebrauch im Feld
Verwendet in einem Wiki, das aus Büchern gespeist wird – beim Einlesen einer Quelle und später bei der Analyse des Graphen der Wissensbasis.
Synonyme und Varianten
„Buch-MOC“, „Buchkarte“.
Nicht zu verwechseln mit
- Lektürenotiz — Zusammenfassung eines Werks in der Reihenfolge, in der es spricht, die die Ideen in der Quelle festhält. Die Lesekarte hält die Ideen in den Notizen fest und verbindet sie nur mit der Quelle.
- Thematische Notiz — Synthese, die mehrere Notizen um einen Blickwinkel zusammenführt und eine These formuliert. Die Lesekarte führt um eine Quelle zusammen und formuliert nichts.
Beispiele
Die Lesekarte zu Obviously Awesome von April Dunford, mit 180 Notizen eines Marketing-Wikis verlinkt.
Mehrdeutigkeiten / Debatten
Je nach System ist eine Seite pro Buch mal eine Navigationskarte, mal eine mit Links angereicherte Lektürenotiz; die Grenze hängt davon ab, ob die Seite den Inhalt zusammenfasst oder nicht.